Arbeitsmarkt entwickelt sich in NRW unter SPD/Grünen wieder zum Sorgenkind
Der Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen entwickelt sich unter der SPD und den Grünen wieder zum bundesdeutschen Sorgenkind.
Der heute von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit für April 2012 vorgelegte Bericht belegt, dass die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vormonat März um 0,5 Prozent auf 744.222 gestiegen ist.
Damit stieg die Arbeitslosenquote im Vergleich zu März um 0,1 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. Besonders betroffen vom Anstieg der Arbeitslosigkeit sind Frauen und Ältere gewesen. Überall in Deutschland gibt es üblicherweise zu diesem Zeitpunkt Frühjahrsbelebungen, nur in Nordrhein-Westfalen nicht.
Auch für den Nordkreis gibt es keine positiven Nachrichten, was den Arbeitsmarkt betrifft. Die Geschäftsstelle Alsdorf der Bundesagentur für Arbeit meldet für April eine höhere Arbeitslosigkeit als im März. Im April waren 6.709 Personen erwerbslos, das sind 56 Menschen mehr als im März. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im April 8,4 Prozent, damit liegt die Arbeitslosenquote in unsere Region sogar leicht über dem Landesdurchschnitt.
Nachdenklich stimmt auch der Umstand, dass den Arbeitsagenturen in Nordrhein-Westfalen im April deutlich weniger freie Stellen gemeldet wurden als im März (fast ein Minus von 3.000). Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Zahl der neu gemeldeten offenen Stellen sogar um fast 6.000 zurück.
Das zeigt: Nordrhein-Westfalen braucht neue arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Impulse, damit es wieder aufwärts geht. Im Bund regiert die CDU, und deshalb läuft es auf dem gesamtdeutschen Arbeitsmarkt auch deutlich besser als in Nordrhein-Westfalen. Auf Bundesebene sank die Zahl der offiziell arbeitslos Gemeldeten – erstmals seit Dezember 2011 – wieder unter drei Millionen und lag im April bei 2,963 Millionen. Das waren 65.000 weniger Menschen als im März. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 7,0 Prozent.
Von einer solchen Quote ist Nordrhein-Westfalen leider weit entfernt.“