Mittel für L 50n im Landeshaushalt 2017 vorgesehen: Landesregierung beendet endlich Hinhaltetaktik
Pressemitteilung
03.11.2016
Zum heute im Ausschuss für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr vorgelegten Entwurf des Landesstraßenbauprogramms 2017 erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete für den Nordkreis, Hendrik Schmitz: „Seit 2012 weise ich bereits auf die Notwendigkeit der Ortumgehung Setterich (L50n) hin, da der stetig zunehmende Durchfahrtsverkehr die Anwohner immens belastet und hier dringend Abhilfe notwendig ist.
Immer wieder hat das Ministerium die Menschen hier bei uns vertröstet, sie mit der Situation alleine gelassen. Jeden Herbst aufs Neue erfolgte dann die Ernüchterung, dass die Ortsumgehung auch im neuen Landeshaushalt nicht berücksichtigt wird.
Nun, pünktlich zum Wahljahr schafft es die Landesregierung endlich das stiefmütterlich behandelte Projekt L 50 n zu realisieren. Erstaunlich ist die angeführte Begründung, nämlich die Zunahme des zu- und abfließenden Verkehrs der A 44.
Diese Erkenntnis hätte jeder, der auch nur eine Idee von nordrhein-westfälischer Wirtschaftspolitik hat bereits früher gewinnen können, da die StädteRegion mit zu den wirtschaftlichen Boom-Regionen unseres Landes gehört. Hier zu dem Schluss zu kommen, dass damit durchaus auch eine Zunahme des regionalen Verkehres verbunden ist, liegt mehr als nahe. So habe ich bereits in meiner Folgt man also dieser Begründung, so hätte die Realisierung der Ortsumgehung bereits vor Jahren erfolgen müssen.
Nichtsdestotrotz freut es mich natürlich, dass die Landesregierung endlich die Dringlichkeit des Bauprojektes erkannt hat, auch wenn dazu seit dem Planfeststellungsbeschluss im Mai 2008 über acht lange Jahre Zeit notwendig waren.
Ich kann die Landesregierung nur dazu auffordern: der Spatenstich muss schnell erfolgen. Die Menschen in der Region brauchen ein deutliches Signal, dass selbst eine rot-grüne Landesregierung in der Lage ist die verkehrlichen Realitäten zu erkennen."