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Vita

Am 6. April 1978 wurde ich in Aachen geboren. Zu Hause waren wir drei Geschwister. Meine Schwester ist die Älteste und außerdem habe ich einen jüngeren Bruder. Gemeinsam wuchsen wir in Puffendorf auf, einem Ortsteil von Baesweiler. In Puffendorf mit seinen über 400 Einwohnern hatte meine Familie ihren Hof aufgebaut. Später haben meine Eltern den Betrieb übernommen. Heute führe ich unseren landwirtschaftlichen Betrieb in der dritten Generation. Hier habe ich gelernt, was es bedeutet, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Mein Betrieb ist ein reiner Ackerbaubetrieb, hauptsächlich säen und ernten wir Zuckerrüben, Getreide und Winterraps. 

Die Kindheit und Jugend auf dem Land und in einer großen Familie haben mich geprägt. Noch heute ist die Arbeit auf den Feldern oder in der Scheune für mich nicht nur eine berufliche Nebentätigkeit, um mir im Kopf und im Mandat ein Stück  Unabhängigkeit zu wahren. Sondern es ist zugleich ein Ruhepol und ein Kräftetanken für die politische Arbeit und die große Verantwortung, die man dabei trägt.

Seit 1999 bin ich Mitglied der CDU sowie der Jungen Union. Wie ich in die Politik kam? Gründe dafür gab’s genügend: Hier traf ich Gleichaltrige und Gleichgesinnte, die menschlich und politisch ähnlich tickten. Gemeinsam wollten wir in Baesweiler etwas bewegen. Freizeitangebote für Jugendliche schaffen, z.B. ein Beachvolleyballfeld und eine Miniramp. Jährlich organisierten wir eine Party in der Aula des städtischen Gymnasiums Baesweiler, wo ich zur Schule ging und 1997 auch mein Abitur ablegte. Zu dieser Party kamen immer mehr, schließlich waren es Hunderte, die mit uns feierten. Politik soll auch Spaß machen. Politik kann begeistern. Auch am Samstagabend. Am meisten natürlich mit der JU. 

Als jemand, dessen Heimat eine Grenzregion ist, war mir die Idee von Europa, wie sie Adenauer und Kohl verwirklicht haben, immer ein Herzensthema. Hier in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Niederlanden möchte ich dabei mithelfen, die 'große' Idee der europäischen Integration 'im Kleinen' zu leben. 2005 habe ich mit Freunden aus der JU und jungen Christdemokraten aus den Niederlanden und Belgien die Junge Europäische Volkspartei (JEVP) Euregio Maas-Rhein gegründet. Hier arbeitet die junge Generation von Christdemokraten in unserer Euregio grenzüberschreitend zusammen, tauscht Ideen aus und lernt den Nachbarn dabei besser verstehen.

2004 war ein besonderes Jahr in meinem politischen Engagement. Bei der Kommunalwahl wurde ich in den Rat meiner Heimatstadt Baesweiler gewählt. Mit 26 Jahren war ich damals der Jüngste in der CDU-Fraktion des Rates. Zehn Jahre, bis 2014, habe ich leidenschaftlich Kommunalpolitik gemacht – vor allem Haushaltspolitik. Das bleibt für mich eine wichtige Erfahrung, wenn ich heute im Landtag über Themen der Städte und Gemeinden in NRW diskutiere.

Im selben Jahr, 2004, wurde ich Bezirksvorsitzender der Jungen Union im Bezirksverband Aachen (Stadt Aachen und der Kreis Aachen, die Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen). Ein Amt, das ich mit Begeisterung neun Jahre ausfüllte und durch das ich unsere Region und ihre Menschen sehr intensiv kennenlernte. 

Seit 2009 bin ich Mitglied im CDU-Landesvorstand NRW. Seit November 2011 bin ich zudem stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Aachen Land. Seit Mai 2012 vertrete ich als Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtages die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen (Wahlkreis 3/Aachen III). Ich bin Vorsitzender der Jungen Gruppe, also aller Abgeordneten unter 40 Jahren in der CDU-Landtagsfraktion. Zudem gehöre ich seit 2015 dem geschäftsführenden Vorstand der CDU-Landtagsfraktion als Mitglied an. 

Ferner bin ich Vorstandsmitglied im Landesagrarausschuss der CDU Nordrhein-Westfalen sowie stellvertretender Schatzmeister der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Nordrhein-Westfalen. 

Generationengerechte Politik gestalten – das ist mir in der Politik wichtig. Nachhaltig denken, nicht nur auf die nächsten Wahlen schielen. Niemals auf Kosten der künftigen Generationen leben. Dafür mit leidenschaftlich kämpfen, aber gut gelaunt und optimistisch. Also: Anpacken! Zukunft gestalten! Das war mein Motto als JU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2012. Wenn ich heute im Parlament über Gesetzesvorlagen abstimme, frage ich: Sind diese Entscheidungen nachhaltig, demografiefest und generationengerecht?  

Zwischen Landtagsmandat und Landwirtschaft bleibt mir kaum Freizeit. Dann aber lese ich gerne oder schaue Serien, am liebsten allerdings treffe ich und unternehme etwas mit guten Freunden.